Zigarrenrollen

Bulli Historie
Die ab 1950 erschienenen Volkswagen T1 Transporter und Busse, welche zuerst in den VW Werken in Wolfsburg und anschließend in Hannover mit insgesamt 1,8 Mio. Stück vom Band liefen, sind heute noch als Ikone des Nachkriegs-Wirtschaftswunders in Deutschland bekannt.

Neben dem VW Käfer gelten die liebevoll „Bulli“ getauften Oldies heute als beliebteste Fahrzeuge des Automobilkonzerns und erfreuen sich einer stetig wachsenden Fangemeinde.

Einstiegspreis 5.850,-DM

Vom damaligen Einstiegspreis von 5.850,-DM träumen Interessierte heute nur noch, denn trotz der hohen Produktionsstückzahlen ist der T1 heute rar geworden und damit ein selten gesehener Gast im Straßenverkehrsbild geworden. Fährt man heute in einem solchen „Kastenwagen“ kann man sich vor staunenden Blicken, oder nach oben gereckten Daumen kaum retten.

Ausstattung

Auf den Vordersitzen sitzt man bequem auf Federkernpolstern hinter dem Blecharmaturenbrett mit eingelassener Tachoeinheit und dem fast waagerecht stehenden Lenkrad und schaut durch die zweigeteilte Frontscheibe oder durch die Schiebefenster in den Türen ins Freie.

Die Motorisierung reichte in der Basis von einem aus dem Käfer stammendem Boxermotor mit 18kW (25PS) bis hin zu 32kW (44PS) als Topmotorisierung im letzten Modelljahr. Erhältlich war der Bulli in der Variante Kastenwagen (geschlossen), Kombi und Kleinbus.

Historie

S

Samba Bus

Natürlich kennt man auch Besonderheiten wie Fahrzeuge mit Hochdach, Pritschenwagen oder die Campingbusse der Firma Westfalia. Die „Most Wanted“-Liste führt, wie zu erwarten war, das Topmodell, der „Samba“ genannte T1 an. Zusätzlich zu der Serienausstattung verfügte diese Luxusvariante über Chromradzierblenden, Chromzierleisten rundum, ein Faltschiebedach sowie weitere Fenster im Dachbereich.

Somit kam der Bus auf 23 Fenster rundherum. Zudem erkennt man das Sondermodell an dem typischen großen VW-Logo in Chrom, welches auf der V-förmigen Front des Bus prangt.
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C

Camper Bus

Im Laufe der 60er/70er Jahre entwickelte sich der VW Bus vom Nutzfahrzeug zum praktischen Reisemobil. Ganze Familien fuhren auf einmal bequem im T1 anstatt im Käfer über den Brenner zum Camping nach Italien, bis an die türkische Riviera oder bis ans Nordkap. Vielseitig und belastbar machte er sich hier einen Namen, der bis zum neuesten Modell der bis heute aktuellen Baureihe Bestand hat.

Dies war auch der Startschuss für die noch heute erfolgreiche Firma Westfalia, welche ab 1950 eine Campingbox für den T1 anbot. Einen permanenten Umbau zum Campingbus gab es dann in Kooperation mit VW ab dem Jahr 1961.
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K

Kult Bus

Kultstatus, sozusagen den Autoolymp erklomm der für heutige Verhältnisse kleine Transporter zunächst über den Umweg der weltweiten Hippie-Bewegung. Die bunt bemalten Bullis hat heute noch jeder im Kopf, sobald das Thema aufkommt. Heute sucht man vergebens nach günstigen Modellen, selbst die zerfallensten Reste von einstigen T1 erzielen auf Auktionen hohe Werte und werden in mühevoller Restaurationsarbeit zum optisch und technisch perfekten Fahrzeug restauriert. Das sich diese Arbeit zu lohnen scheint, zeigen Preise im sechsstelligen EURO-Bereich, welche Sammler bereit sind für einen echten T1 anzulegen.
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